| Sportlich anbändeln „Slacklining“ heißt ein Trendsport, der von Amerika aus nun auch Europa erreicht. Die Aktivität hat Ähnlichkeit mit Seiltanz, jedoch ist das Band bei der neuen Abwandlung flexibler. Dadurch dehnt es sich unter dem Gewicht des Sportlers. Um die Bewegung auszugleichen, muss dieser seinen Körper permanent anspannen und die Balance halten. So schult „Slacklining“ Koordination, Körpergefühl und Konzentration, Muskelaufbau und Muskeltraining. Nach einiger Zeit sind dadurch auch Rückwärtsgehen, Umdrehen oder Hinsetzen auf dem Band möglich. Die Sportart wurde bereits vereinzelt in das Programm von Turnvereinen, Rehabilitationszentren und Schulen aufgenommen. Denn zu ihren Vorteilen gehört auch, dass sie variabel drinnen oder draußen möglich ist. Für den privaten Gebrauch bietet Akrobat aus Lüdenscheid nun die „Slacklining“ Produkte des Stuttgarter Herstellers Gibbon an. Das Sortiment umfasst ein Set für Anfänger sowie eine Fortgeschrittenen-Variante. Die Einsteigerversion besteht aus einem 5 cm breitem, 15 m langem Flexband sowie einem 2 m langem Band mit Ratsche. Das lange Band wird zunächst an jedem Ende um einen stabilen Gegenstand wie einem Baum oder Pfahl geschlungen. Um es fest auf einer bestimmten Spannung zu halten, kommt die Ratsche zum Einsatz. Für Fortgeschrittene ist das System das Gleiche, jedoch ist das Band mit 25 m deutlich länger. Beide Sets werden mit einem praktischen Beutel zum Verstauen und Transportieren der Utensilien geliefert. „Slacklining“ erfolgt in der Regel etwa einen halben Meter
über dem Boden, so dass sich die Sportler nicht verletzen können.
Zusätzlich lassen sich beispielsweise weiche Matten unterlegen. Darüber
hinaus wurde in ausführlichen Tests ermittelt, dass die Belastbarkeit
der Gibbon-Produkte bei stolzen 5 Tonnen liegt.
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